Sind die Kinder wirklich immer draußen?

Im Naturkindergarten versuchen wir, möglichst immer draußen zu sein. Ausnahmen werden selbstverständlich bei Unwettersituationen gemacht (siehe „Was ist bei Unwetter“).

Auch wenn es regnet sind wir draußen und auch wenn es mal ungemütlich kalt ist. Bei diesen Witterungsbedingungen draußen zu sein, fällt den Kindern, die ständig in Bewegung sind, gar nicht schwer. Es ist in unserer Gesellschaft nur eine seltene Erfahrung geworden, bei jedem Wetter draußen zu sein.

Eine gute Waldpädagogik orientiert sich aber in der Alltagsgestaltung auch am Wetter und sorgt dafür, dass die Kinder an einem besonders nassen Tag an einem speziellen Regenplatz spielen; unter Blätterdach oder im Moos, wo der Regen am Boden stärker absorbiert und die Kleider weniger nass werden. Außerdem werden Aufwärmzeiten im Bauwagen eingelegt, der beheizbar ist und es wird z.B. nicht draußen gegessen (d.h. In Ruhesituationen sind die Kinder nicht draußen). Das pädagogische Angebot und die Wahl von Spielen richtet sich dann ebenfalls nach dem Wetter – es wird also beispielsweise darauf geachtet, dass die Kinder sich ausreichend bewegen, damit sie nicht frieren.

Und letztlich können Sie als Eltern mit der Wahl der richtigen Kleidung ihre Kinder hier gut unterstützen (siehe „Richtige Kleidung im Naturkindergarten“).